Category Archives: JazzMusic

Genesis – Abacab

Ich durchforste gerade meine CD-Sammlung (ca. 1400 Stück) und stoße dabei auf allerlei Dinge, die ich irgendwann mal gut fand und jetzt nicht mehr. Aber auch auf Sachen, die ich irgendwann mal gut fand und heute immer noch.

Die Genesis-Platte „Abacab“ ist eine davon! Phil Collins in Bestform, tolle Kompositionen (nicht ganz so ausufernd wie zu Peter Gabriel-Zeiten). Diese CD ist wirklich gut! Interessant auch das video-interview weiter unten.

 

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Jazz bei wikipedia.de

Wikipedia.de schreibt:

1990er bis heute [Bearbeiten]

Max Greger 2008

Der Jazzforscher Ekkehard Jost stellte im Jahr 1992 zwei Grundtendenzen der Jazzszene fest: Jazz als Repertoiremusik und Jazz in beständiger und dynamischer Entwicklung. Die Letztere lebe aus musikalischer Praxis und basiere auf den Ursprüngen des Jazz. In den 90er Jahren dominierte, noch stärker als schon in den 80er-Jahren, die Vermarktung der Musikstile. Besonders der Jazz war davon betroffen. Ein bekannter Entertainer verstand es, den Jazz auf seine eigene Art in seine Comedy-Kunst zu integrieren: Helge Schneider. Ein weiterer bekannter deutscher Jazz-Musiker und Entertainer ist Götz Alsmann. Erfolgreich ist auch der Trompeter Till Brönner. Neben Brönner gibt es noch eine Reihe weiterer Jazzer, die sich in der Szene mit Entertainment-Jazz einen Namen gemacht haben. Allerdings sind es nicht nur diese Musiker, die zum Teil unter schwierigen Bedingungen als Jazzmusiker in Deutschland arbeiten und den Jazz in seiner Vielfalt entscheidend gestalten.

Zudem erfolgte eine Angleichung zwischen Ost- und Westdeutschland, deutlich zu Lasten der ostdeutschen Jazzkultur. Im Laufe der Zeit wurden oft Elemente des Jazz in andere Musikrichtungen wie Hip-Hop, später in Drum ’n’ Bass und andere integriert. Diese Ergebnisse werden bei genügender Jazzlastigkeit als Acid Jazz oder als NuJazz gewertet. Jazz findet sich heute in vielen bekannten und unbekannten Musikproduktionen wieder; in deutschem Hip-Hop, in House, in Drum ’n’ Bass, in mancher Tanzmusik und vielen weiteren Musikstilen.

Nach der Privatisierung der Radiolandschaft gegründete Jazzsender wie Jazz Welle Plus in München und Jazz Welle plus Hamburg waren mehrere Jahre auf Sendung, bevor sie eingestellt wurden, da sie nur ein Minderheiten-Publikum erreichten. Auch im Fernsehen sind die Sendeorte für Jazz selten geworden. Jazzclubs und andere Spielstätten haben weiterhin mit der Schwierigkeit zu kämpfen, dass die Besuchersituation zumindest schwer vorhersehbar und häufig auch dramatischen Veränderungen unterworfen ist. Oft bleibt das jüngere Publikum aus. Auch aus steuerlichen Gründen (sog.Ausländersteuer) gehen die Tourneen großer internationaler Musiker insbesondere des Modern Creative, die in der Schweiz, in Österreich, in den Niederlanden, in Italien und Frankreich spielen, zunehmend an Deutschland vorbei.

Obwohl es heutzutage viel mehr Jazzmusiker in Deutschland gibt als in den 1960er und 1970er Jahren, wird es dem Publikum durch die elektronischen Medien erleichtert, sich ein eigenes Meinungsbild von den Jazzmusikern und ihrer Musik zu machen. Traditionelle Meinungsmacher wie z.B. die Jazzredaktionen der öffentlichen Rundfunkanstalten verlieren dadurch an Einfluss. Auch Veranstalter und Konzertagenturen gestalten nicht mehr die Geschmacksrichtung des Publikums, wie in der Vergangenheit, sondern folgen nur noch den aktuellen Trends.

In welche Richtung der deutsche Jazz sich in Zukunft deshalb bewegen wird bleibt unklar. Symptomatisch steht dafür vielleicht die Situation des renommiertesten deutschen Jazzfestivals (JazzFest Berlin), das seit den 1990ern regelmäßig in die Kritik gerät, und dessen künstlerische Leiter immer wieder auf geschmäcklerische Konzepte zurückgriffen, ohne dass eine klare künstlerische Linie sichtbar wurde. [27] Dieser Trend wird gestützt durch die auf Quote schielenden Programme der Jazzproduzenten. [28]

 

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Larry Goldings – Awareness

Was soll ich über Larry Goldings sagen? Als ich zum ersten mal sein Trio im New Yorker Iridium gehört habe (1994), wußte ich, daß dies ein bleibendes Erlebnis werden sollte. Selbst bei genauester Überlegung fällt mir eigentlich kein schöneres Konzert ein – es ist seither nie wieder vorgekommen, daß ich das Konzert mit schmerzender Gesichtsmuskulatur verließ, weil ich die ganze Zeit gegrinst hatte.

Schöne Stücke, Swing zum verrückt werden, klare Soli, tolle Melodien, anspruchsvolle Ideen, nie overplayed – eine Art „Vulkan auf Eis“. Eine slow-mo Explosion, bei der man jedes einzelne Teilchen sich vorbeifliegen sieht. Einfach herrlich! Und scheinbar so simpel. Mir fallen keine weiteren Attribute mehr ein, bevor ich mich lächerlich mache…

Von allen Larry Goldings CDs, die ich habe (und das sind fast alle) sticht für mich eine heraus – und das ist ausgerechnet die, auf der er nicht einmal Orgel spielt! Continue reading

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Gary Husband

Schlagzeuger? Pianist? Beides! Ernsthaft? Ja!

Gary Husband ist tatsächlich beides. Und hätte ich eine Band die musikalisch zu ihm passen würde, es wäre egal, ob er Klavier, Keyboards oder Schlagzeug spielen würde – es wäre auf  jeden Fall großartig!

Das gleiche hat sich z.B. auch Allan Holdsworth gedacht, denn auch in seiner Band hat Gary Husband wahlweise Keyboards und/oder Schlagzeug gespielt! Und dazu mehrere komplette Holdsworth-Programme auswendig und immer voller Wagemut und Kraft! Continue reading

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Alan Pasqua

Ich kannte Alan Pasqua bis vor kurzem nur als einen sehr versierten Studiomusiker der Westküste der USA, bis ich auch sein album „My New Old Friend“ (2005) gestoßen bin. Diese CD hat mich wirklich sehr überrascht. Nicht nur fand ich dort ausgesucht schöne Kompositionen, sondern auch einen sehr geschmackvollen Pianisten mit einem wunderbaren „touch“ und sehr „aufgeräumten“ Improvisationen – kein Genudel, keine unnötigen Noten, schöne lines, schöne harmonische Ideen, einfach gut!

Da Alan Pasqua den meisten Jazzmusikern wahrscheinlich kein „Begriff“ ist, will ich die Gelegenheit nutzen, ihn hier wärmstens zu empfehlen!

Hier ein paar Videos…

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Clare Fischer † 26. Januar 2012

Clare Fischer ist verstorben. Ich hatte noch das Glück, in einmal live als Student bei einem Workshop an der Musikhochschule zu erleben. Clare Fischer hatte eine ganz eigene musikalische Sprache, die sich sowohl in seinen Kompositionen als auch in seiner Klavierspiel zeigte. Bob Brookmeyer war unter anderem ein großer Fan von ihm (Brookmeyer verstarb leider auch kürzlich am 15.12.2011).

Ich selbst liebe vor allem Clare Fischers „Latin“ arrangements – eine ganze Weile lang war ich überzeugt davon, daß er Brasilianer ist…

BBC News – Composer Clare Fischer dies at 83  Continue reading

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Lyle Mays – fast vergessen

Wer erinnert sich daran? Da war doch dieser dünne, langhaarige Pianist der Pat Metheny Group… Es waren die Achtziger. Und Lyle Mays war einer der weniger, die es verstanden haben, den Überfluss and monatlich neu erscheinenden Synthesizern „musikalisch wertvoll“ einzusetzen. Ganz nebenbei hat er dadurch den Metheny-Sound der 80er fast mehr geprägt, als Pat Metheny selbst.

Was Lyle Mays noch von seinen Zeitgenossen unterscheidet, war daß er eben vor allem Pianist war und nicht „nur“ Keyboarder – er hat sich intensiv mit dem Ur-Instrument auseinander gesetzt, mit moderner harmonischer Sprache (Klassik, Jazz) und interessanten Improvisationskonzepten.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Fähigkeit zum kontemplativen und experimentellen Spiel – zwei Seiten, die andere Rock-Jazz-Fusion Keyboarder (vielleicht mit Ausnahme von Rüssel Ferrante) meist nicht kannten.

Mein Lieblingsstück „Slink“ (mit Billy Drewes, Bill Friesel, Marc Johnson…) ist leider nicht kostenlos im Internet zu finden, dafür fand ich dies: Continue reading

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Joâo Bosco – Incompatibilidade De Gênios

Diesen Song habe ich zum ersten Mal gehört, als ich als Fusion-verblendeter Teenager die Platten von Spyro Gyra, Koinonia, David Sanborn ruf und runter gehört habe. Auf einem GRP-Sampler (wer erinnert sich noch an das label GRP?) befand sich das Stück „Incompatibilidade De Gênios“ von Joâo Bosch – allerdings in einer ziemlich seltsamen Fusion-Version…

Jedenfalls stolperte ich neulich wieder über dieses Stück – per Zufall, denn weder der Titel noch der Interpret waren mir geläufig – es gibt eben manchmal doch Glücksfälle… Continue reading

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Allan Holdsworth

Allan Holdsworth!

Auch für Pianisten interessant – vor allem das Video über voicings weiter unten! Ich bastle meine voicings genau nach dieser Methode. Keine geschichtelten Intervalle, sondern „frei“ gruppierte Kombinationen aus dem Tonmaterial einer Skala.

Ich liebe den Kommentar, den einer der fans unter ein youtube video gesetzt hat: Continue reading

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