Category Archives: JazzTalk

Achtung! Niveauverlust. Die Dreizehnte…

Oh jeh, ein weiterer Artikel aus der Reihe „…ich schreibe mal einen Artikel über eine Kunstform, von der ich keine Ahnung habe“, gekoppelt mit: „…ich biege mir meine subjektive Kulturwelt zurecht, ohne nach links und rechts zu schauen“.

Dieser Artikel steht in der „Zeit“. Wenn ich Abonnent wäre, würde dies sicher mein Abo beenden. Einfach unglaublich.

http://www.zeit.de/2012/32/Jazz-Szene-Clubs-Bars-Berlin

Folgende Parallelen fallen mir dazu spontan ein:

  1. meine Oma schreibt eine Glosse über Jugendkultur
  2. der Typ von der Wurstbude veröffentlich seinen Topseller „Die echte, gute, internationale  Küche“
  3. ein texanischer rechts-Republikaner veröffentlicht im „time magazine“ eine Artikel „Wie die Mexikaner wirklich sind…“
  4. Andrea Bocelli gibt einen Museumsführer für Rom heraus

… das könnte man stundenlang fortführen. Ich frage mich ernsthaft, warum sich neuerdings in alteingesessenen Publikationen keiner mehr um die Qualität kümmert. Wenn wir jetzt schon so weit sind, dann kann man die gleich die ganze Berichterstattung und Kommentare dem Internet überlassen und nur noch lokale Sportergebnisse veröffentlichen.

Aua.

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Urheber, Music Business, Quo Vadis…

Hier ein sehr gut geschriebener Artikel, der das Debakel um den derzeitigen Stand des Musikbusiness beschreibt (auf englisch):

http://thetrichordist.wordpress.com/2012/06/18/letter-to-emily-white-at-npr-all-songs-considered/

Sehr lesenswert!

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Selbstgewählte Dummheit

Der folgende Artikel von Juli Zeh trifft den Nagel auf den Kopf.

Jazz ist auch eine der vielen Kunstformen, die nicht nur mangels Bildung, Interesse und Verständnis des Publikums zu leiden hat, sondern sich „in Teilen“ deshalb aufgibt. Zumindest auf der Seite der Veranstalter ist das zu beobachten.

Selbstgewählte Dummheit – Nachrichten Welt Print – Kultur Print Welt – Literatur – WELT ONLINE.

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‚The Jazz Problem‘ 1924

http://www.thepublicdomain.org/2009/08/09/the-jazz-problem/

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Definition Jazz

Diesen Berg schaffe ich nicht alleine. Allerdings ist es immens wichtig, sich genau darüber Gedanken zu machen: Was ist Jazz? Denn wenn wir selber nicht wissen, wie wir unsere Musik beschreiben sollen, dann werden wir es immer wieder sehr schwer haben, anderen dies zu erklären – und das ist leider notwendig. Continue reading

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Bilderrätsel

Welche Suchbegriffe wurden bei der Google-Suche eingegeben, um auf folgende Bildergebnisse zu kommen: Continue reading

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Pop im Jazzclub… warum eigentlich?

Der Titel diese Artikels sollte eigentlich „Pop im Jazzclub… warum eigentlich nicht?“ heißen, jedoch läßt die Blogsoftware keine durchgestrichenen Wörter im Titel zu.

Die in letzter Zeit (gefühlt) häufiger aufwallenden Diskussion über die Identität und das Selbstverständnis des Jazz heutzutage, betrifft auch die Programmgestaltung der Spielstätten: Jazzfestivals und Clubs booken mit einer Handvoll Ausnahmen schon seit Jahren Pop und Funk. Die einfachste Erklärung dafür ist natürlich eine ökonomische, denn die Veranstalter erhoffen sich dadurch ein breiteres Publikum anzusprechen. Teilweise werden auch viel beschworene „Mitnahmeeffekte“ erhofft, die ich persönlich jedoch für marginal halte. Continue reading

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Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim – Neuer Deutscher „was…?“-Preis?

Der Neue Deutsche Jazzpreis 2012 ist vergeben worden, an die Band Schneeweis & Rosenrot, 2. Platz ging an das Center Trio um Eike Wulfmeier (p) und 3. Platz an Christopher Dell’s Dra.

Nun, ich muß gestehen, daß ich überrascht war. Dra kenne ich schon lange, Eike war einmal mein Student (und schon vor ein paar Jahren wirklich fabelhaft), nur „Schneeweis & Rosenrot“ war mir nicht bekannt. Ich habe mich also schlau gemacht, und durfte dabei Erstaunliches entdecken: Ich habe mir ein paar Songs des Quartetts im Internet angehört und, ich fand‘ es gut! So ein bißchen Björk, ein bißchen „Art-Pop“, ein bißchen schräg – aber eben nur so viel, daß es nicht weh tut. Kurz, für mich eine überzeugende Popband mit interessantem, wenn auch nicht mehr ungewöhnlichen Konzept. Continue reading

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Noten-Wiki – Petrucci-Musikbibliothek

Gestern Abend wurde ich von meinem Musikerkollegen Jürgen Grimm auf eine sehr interessante Seite im Netz hingewiesen, die ich bis dato noch nicht kannte:

http://imslp.org/wiki/Hauptseite

Dort befinden sich zur Zeit (Stand März 2012) rund 165.000 frei zugängliche Notendateien der verschiedensten Komponisten, z.B. einige Fauré-Lieder, Bach-Choräle, Brahms Klavierwerke, etc… zum klassenlosen Download als PDF. Teilweise sogar mit Audiobeispielen. Continue reading

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Kritiker, die über Augenblicke schreiben

Jazzzeitung 2012/01: titelstory, Warum der Jazz wieder Kritiker braucht, die über Augenblicke schreiben.

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