Did the American Songbook kill Jazz?

Ein interessanter Artikel – oder zumindest eine interessante Theorie…

Did the American Songbook kill Jazz?

Ich finde der Artikel hat insofern nicht unrecht, daß der Augenmerk im Jazz zu lange fast ausschließlich auf den Improvisationen und Improvisatoren lag. Bei aller Größe und Genialität sind dies immer Momentaufnahmen, Geistesblitze, die sich schlecht tradieren lassen – außer wiederum durch weitere ausübende Improvisatoren. Also eine Art mündliche Überlieferung, die zwar eine reiche Sprache, aber relative dünne „Geschichten“ (= Kompositionen) hat.

Über die Jahrzehnte und Jahrhunderte der Musikgeschichte haben sich stets Kompositionen erhalten (durchaus auch im modernen Sinne als Soundkompositionen), selten jedoch Interpreten.

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