Jane Ira Bloom – Lines

Durch Zufall bin ich vor vielen Jahren auf die Saxophonisten Jane Ira Bloom gestoßen, die mich vor allem als Komponistin immer wieder erstaunt. Sie hat mich oft auf neue Ideen gebracht und mir gezeigt, daß es „viele Wege nach Rom“ gibt.

Vor allem die sehr persönliche Art, wie Sie Ihre „lines“ komponiert sprechen mich sehr an – in den Improvisationen ist dies leider nicht ganz so ausgeprägt, da geht es auch mal „erwartungsgemäß“ zu – sie erinnert mich am ehesten noch an John Surman.

Ist aber eigentlich auch egal. Denn die Kompostionen habe eine solche Eindeutigkeit, daß sie es in den verschiedensten Ensembles immer wieder schafft, eine eindeutige Stimmung zu erzeugen und „Richtung“ zu geben.

Tolle Mitmusiker sind ebenfalls am Start: Kenny Werner, Kenny Wheeler, Fred Hersch, Tom Rainey, Ed Blackwell, etc.

Ich habe mir über die Jahre vier CDs von Ihr gekauft, von denen ich drei uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Vor allem an Komponisten, die mal gerne „was anderes“ machen würden…

 

 anhören: Oshumare, Art & Aviation

anhören: The man with Glasses

anhören: Midnight Round (nur A-Teil des Themas), Nearly Summertime

Leave a Comment

Filed under JazzMusic

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.