Jim Beard

Es gibt kaum einen Keyboarder, der so absurde Ideen mit so viel Spaß, Witz, Intelligenz und Mut umsetzt, wie Jim Beard. Ich habe ihn bislang leider nicht persönlich kennengelernt (obwohl viele seiner Aufnahmen in der Nähe von Köln entstanden sind), aber ich bin mir ziemlich sicher, daß er einfach „sein Ding“ macht – ohne Rücksicht auf irgendwas.

Wenn’s lustig werden soll, dann wird’s eben lustig. Soll es virtuos sein, dann eben virtuos. Er hat dabei einen so charakteristischen Sound gefunden, daß ich nur wenige Sekunden brauche, um seine Musik zu erkennen. Erinnert mich manchmal an die Schreibe von Wayne Shorter.
Großartig!

Unter http://www.jimbeard.com findet man netterweise auch einige HQ Hörbeispiele. Anbei einige meiner Favoriten:

Tandoori Taxi vom Album „Truly“

In All Her Finery  vom Album „Truly

Holodeck Walz vom Album „Song of the Sun“

Parsley Trees vom Album „Song of the Sun“

Michigan Roll vom Album „Lost at the Carnival“

Fever vom Album „Advocate“ – eines der geilsten Synthsolos, die ich kenne

Trip vom Album „Advocate“

Und hier ein besonderes Schmankerl. Das Metropole Orchester hat 2008 eine CD-Produktion mit Jim Beard gemacht (unter der Leitung von Vince Mendoza). Darunter auch folgendes Stück mit meiner „Best Piano Intro of all times“:

Holiday for Pete and Gladys vom Album „Revolutions“

Crossing Troll Bridge vom Album „Revolutions“

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