Lyle Mays – fast vergessen

Wer erinnert sich daran? Da war doch dieser dünne, langhaarige Pianist der Pat Metheny Group… Es waren die Achtziger. Und Lyle Mays war einer der weniger, die es verstanden haben, den Überfluss and monatlich neu erscheinenden Synthesizern „musikalisch wertvoll“ einzusetzen. Ganz nebenbei hat er dadurch den Metheny-Sound der 80er fast mehr geprägt, als Pat Metheny selbst.

Was Lyle Mays noch von seinen Zeitgenossen unterscheidet, war daß er eben vor allem Pianist war und nicht „nur“ Keyboarder – er hat sich intensiv mit dem Ur-Instrument auseinander gesetzt, mit moderner harmonischer Sprache (Klassik, Jazz) und interessanten Improvisationskonzepten.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Fähigkeit zum kontemplativen und experimentellen Spiel – zwei Seiten, die andere Rock-Jazz-Fusion Keyboarder (vielleicht mit Ausnahme von Rüssel Ferrante) meist nicht kannten.

Mein Lieblingsstück „Slink“ (mit Billy Drewes, Bill Friesel, Marc Johnson…) ist leider nicht kostenlos im Internet zu finden, dafür fand ich dies:

 

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