Pop im Jazzclub… warum eigentlich?

Der Titel diese Artikels sollte eigentlich „Pop im Jazzclub… warum eigentlich nicht?“ heißen, jedoch läßt die Blogsoftware keine durchgestrichenen Wörter im Titel zu.

Die in letzter Zeit (gefühlt) häufiger aufwallenden Diskussion über die Identität und das Selbstverständnis des Jazz heutzutage, betrifft auch die Programmgestaltung der Spielstätten: Jazzfestivals und Clubs booken mit einer Handvoll Ausnahmen schon seit Jahren Pop und Funk. Die einfachste Erklärung dafür ist natürlich eine ökonomische, denn die Veranstalter erhoffen sich dadurch ein breiteres Publikum anzusprechen. Teilweise werden auch viel beschworene „Mitnahmeeffekte“ erhofft, die ich persönlich jedoch für marginal halte. Continue reading

Leave a Comment

Filed under JazzTalk

Django Bates – British Strangeness

Aus aktuellem Anlass möchte ich an dieser Stelle einmal die Musik von Django Bates vorstellen. Als ich mein erstes Bates Album gekauft habe, (das dürfte mit Summer Fruits and Unrest 1993 gewesen sein) war ich gelinde gesagt überfordert. Es gab zwar ein, zwei Stücke, mit denen ich sofort etwas anfangen konnte, jedoch blieb mir der Großteil verschlossen. Das sollte jedoch nicht lange so bleiben! Continue reading

Leave a Comment

Filed under JazzMusic

Canon EF 35/2 – Sahnestückchen aus vergangener Zeit…

Gestern bin ich schwach geworden und habe mir bei Foto Lambertin am Dom ein Objektiv gekauft, das ich ganz streng genommen eigentlich nicht brauche (gebraucht hätte): Das Canon EF 35/2.

An meiner Zweitkamera (EOS 550D) hatte ich bislang ein Tamron 17-50/2.8 als immerdrauf, und wenn’s etwas besser sein sollte, das EF28/1.8 – Normalbereich am Crop also eigentlich ausgereizt… Wenn ich da nicht im Netz auf Testberichte des EF35/2 gestoßen wäre. Continue reading

Leave a Comment

Filed under Fotografie

Neuer Deutscher Jazzpreis Mannheim – Neuer Deutscher „was…?“-Preis?

Der Neue Deutsche Jazzpreis 2012 ist vergeben worden, an die Band Schneeweis & Rosenrot, 2. Platz ging an das Center Trio um Eike Wulfmeier (p) und 3. Platz an Christopher Dell’s Dra.

Nun, ich muß gestehen, daß ich überrascht war. Dra kenne ich schon lange, Eike war einmal mein Student (und schon vor ein paar Jahren wirklich fabelhaft), nur „Schneeweis & Rosenrot“ war mir nicht bekannt. Ich habe mich also schlau gemacht, und durfte dabei Erstaunliches entdecken: Ich habe mir ein paar Songs des Quartetts im Internet angehört und, ich fand‘ es gut! So ein bißchen Björk, ein bißchen „Art-Pop“, ein bißchen schräg – aber eben nur so viel, daß es nicht weh tut. Kurz, für mich eine überzeugende Popband mit interessantem, wenn auch nicht mehr ungewöhnlichen Konzept. Continue reading

Leave a Comment

Filed under JazzTalk

Azimuth – Winstone, Wheeler, Taylor

Auch hier eine meiner Lieblingsbands. Für mich ganz besonders, da ich zum Beginn meines Studiums (1992) nicht die geringste Ahnung von der Existenz der ganze Garde der britischen Künstler auf ECM hatte (geschweigedenn von ECM überhaupt). Continue reading

Leave a Comment

Filed under JazzMusic

Antônio Carlos Jobim Revisited

Jobim gehört zu den Künstlern, die ich immer wieder hören kann – eigentlich ohne Einschränkungen. Gut, manchmal ist es ein kleines bißchen „cheesy“, aber im Hinblick auf die Entstehungszeit, den Musikstil und die gekonnten Orchestrierungen kann man darüber hinwegsehen. Continue reading

Leave a Comment

Filed under JazzMusic

Funk?

Hier mal ein paar Tipps für die Liebhaber guter Funkmusik:

Average White Band

Ohio Players

Continue reading

Leave a Comment

Filed under JazzMusic

Art Farmer – Modern Art

Mainstream? Straight ahead?

Art Farmer – Modern Art

Art Farmer, Benny Golson, Bill Evans, Addison Farmer, Dave Bailey

Leave a Comment

Filed under JazzMusic

English String Miniatures Vol. 1-6 – Naxos

An dieser Stelle möchte ich dem Naxos label und Klaus Heymann persönlich dafür danken, immer wieder Musik zu veröffentlichen, über die man sonst wohl kaum stolpern würde.

Seit meines Studiums in London habe ich es mir zum Hobby gemacht, CDs aller Komponisten zu kaufen, die sich mir in den Weg stellen, deren Namen ich nicht kenne und die subjektiv irgendwie interessant scheinen. Das ist natürlich nur mit Hilfe von Naxos möglich, ansonsten hätte ich jetzt vermutlich noch nicht einmal das Geld übrig, den Computer zu kaufen, vor dem ich gerade sitze: Mein CD-Regal umfaßt inzwischen rund 250 Naxos CDs. Continue reading

Leave a Comment

Filed under Ernste Musik für Jazzmusiker

Britten – Piano Concerto in D, Op. 13

Während meines Studiums in England 1995/96 öffnete mir Britten die Eingangstür zu vielen mir damals völlig unbekannten Komponisten. Rund um Benjamin Britten versammeln sich für mich heute nach wie vor viele interessante Komponisten: Darunter finden sich sowohl Zeitgenossen als auch seine Lehrer, Schüler und weitere Komponisten, die wohl nur auf der Insel und bei ein paar „freaks“ auf dem Festland bekannt sein dürften. Im Laufe der Zeit werde ich hier einige davon vorstellen. Continue reading

Leave a Comment

Filed under Ernste Musik für Jazzmusiker