SIGMA DP1s : Kompaktkamera mit 28mm Festbrennweite

Seit einigen Jahren arbeite ich mit digitalen Canon Spiegelreflex-Kameras und bin eigentlich sehr zufrieden, wenn da nicht das Geschleppe wäre…

Immer dann, wenn’s eigentlich interessant wäre hat man die Ausrüstung nicht dabei, immer wenn man sie dabei hat, ist es nicht interessant – wer kennt das nicht?

Etwas Kompaktes musste her!

Wer allerdings die Bilder der meisten Kompakten kennt, und die Bildqualität der SLR gewohnt ist, hat’s schwer.

Ich habe eine für mich gefunden, die allerdings sehr speziell ist, denn sie kann nichts außer gute Bilder zu machen:

  • die Auslöseverzögerung reicht, um einen Cappuccino zu trinken
  • Fokussierung dauert pro Bild gefühlte 5 Minuten
  • Fokus liegt nicht immer da, wo er hin soll
  • das Speichern der Bilder dauert pro Bild eine Ewigkeit
  • das Objektiv ist nicht besonders lichtstark
  • starkes Rauschen ab 400 ISO
  • der Akku hält nicht lange
  • die mitgelieferte Software ist irrsinnig langsam

Alles eigentlich Gründe, diese Kamera nicht zu kaufen – dennoch, will man unbewegte Motive fotografieren und hat vielleicht einen Gorilla-Pod dabei, lassen sich im RAW-Modus erstaunliche Bilder schießen.

Die 28mm Brennweite sind ideal für Landschaften und Stilleben, die Farben durch den Foveon-Sensor lebendig und irgendwie ungewöhnlich und mit der (altbackenen) „Sigma Photo Pro“-Software lassen sich aus den RAWs wahre Wunder zaubern…Die Kamera ist klein und leicht und man bekommt sie aufgrund der o.g. Negativpunkte hinterhergeworfen – also kaufen!

SIGMA DP1 : MUSTERBILDER-GALLERIE

 

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